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GVO-Verbote: EU-Kommission mahnt fünf Mitgliedsstaaten

9. Juni 2005, 20h 34

Die Europäische Kommission verlangt von Österreich, Frankreich, Deutschland, Griechenland und Luxemburg die Aufhebung der nationalen Verbote bestimmter gentechnisch veränderter Nutzpflanzen. In einem Schreiben vom 26. April setzt sie dafür eine Frist von drei Monaten, andernfalls würde sie rechtliche Schritte gegen die betreffenden Mitgliedsstaaten einleiten.

Im Detail fordert die Kommission ein Ende der Beschränkungen bei drei Mais- und zwei Ölrapssorten: bei den in Österreich verbotenen Maissorten T25 und MON810, beim GV-Mais BT176, der in Österreich, Deutschland und Luxemburg verboten ist, sowie bei den Ölsaatsorten MS1xRF1 (Verbot in Frankreich) und Topas 19/2 (Verbot in Frankreich und Griechenland). Alle fünf GVO sind von der Europäischen Agentur für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Agency, EFSA) freigegeben worden. (GENET, ne)

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