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23. Dezember 2004, 18h 27
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Gentechnisch veränderte Lebensmittel stoßen in Europa auf sehr unterschiedliche Resonanz. Während Österreicher und Franzosen Gen-Food engagiert ablehnen, zeigen Polen und Briten nur wenig Interesse an diesem Thema. Die geringsten Vorbehalte gegenüber Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Bestandteilen haben die Niederländer. Das sind Ergebnisse aus der GfK-Studie „European Consumer Study 2004“, in der 9.400 Verbraucher in acht EU-Ländern unter anderem zu ihren Einstellungen zu Gen-Food und gesunder Ernährung befragt wurden.
59 Prozent aller österreichischen und 51 Prozent aller französischen Konsumenten sind demnach gegenwärtig unter keinen Umständen bereit, Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Bestandteilen zu kaufen. In Deutschland ist der Anteil derjenigen, die derartig modifizierte Produkte ablehnen, von knapp einem Drittel im Jahr 2001 auf inzwischen 44 Prozent gestiegen. In den Niederlanden kann sich jeder vierte und in Großbritannien jeder fünfte Verbraucher vorstellen, diese Produkte zumindest vielleicht dann im Supermarkt zu kaufen, wenn sie im Sortiment angeboten werden. Keine Meinung dazu, weil sie sich nicht ausreichend genug informiert fühlen, haben mit jeweils knapp 33 Prozent der Befragten sowohl die Spanier als auch die Italiener.
Das geringste Interesse an diesem Thema zeigen die polnischen und die britischen Verbraucher. Jeder Vierte antwortet in diesen beiden Ländern, dass ihn die Frage nach gentechnisch veränderten Produkten nicht interessiere.
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus der Studie „European Consumer Study 2004“. Im Rahmen dieser Untersuchung befragte die GfK Marktforschung im Auftrag des GfK-Nürnberg e.V. insgesamt rund 9.400 Verbraucher in acht Ländern der europäischen Union: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen und Spanien. Die Studie ist repräsentativ für zirka 300 Millionen private Verbraucher ab 14 beziehungsweise 15 Jahren in Europa. (GfK)
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