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Wie oft wird kontrolliert?

10. März 2002, 17h 32

Parallel zur routinemäßigen Überprüfung von eingelangten amtlichen Proben wurden in den vergangenen Jahren eigene Schwerpunktprogramme der amtlichen Lebensmittelüberwachung zur Überprüfung von Lebensmitteln auf eine eventuelle gentechnische Veränderung gesetzt. Österreichweit wurden 1997 von 104 gezogenen Proben 1 %, 1998 von 282 gezogenen Proben 16 %, 1999 von 235 gezogenen Proben 5 % wegen fehlender Kennzeichnung der gentechnischen Änderung beanstandet und die betroffenen Firmen seitens der zuständigen Lebensmitteluntersuchungsanstalt zur Anzeige gebracht.

Im November 2000 startete eine weitere Schwerpunktaktion der amtlichen Lebensmittelaufsicht zur Prüfung auf gentechnisch veränderte Zutaten, insbesondere von Tortilla Chips (Mais-Chips) auf eventuelle Verunreinigungen mit einer bis dato in der EU nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Maislinie. Bis 15. März 2001 wurden in den Bundesanstalten für Lebensmitteluntersuchung von 617 im Jahr 2000 gezogenen Proben bislang 538 untersucht, wovon in 16 Fällen eine über dem Schwellenwert liegende gentechnische Veränderung von Inhaltsstoffen bzw. ein in der EU nicht zugelassener gentechnisch veränderter Mais nachgewiesen werden konnte.

Bei diesen Produkten handelte es sich um:


  • Trink- und Sondennahrung

  • Teigwaren

  • Sojamehl

  • Backwaren

  • Sojagetränke

  • Frühlingsrollen

  • paniertes Hühnerfleisch

  • Chips

  • Instantgetränke


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