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Expertenstreit um transgene Verunreinigung in mexikanischem Mais

20. März 2002, 20h 43

Einer in dem Fachmagazin "Nature" veröffentliche Studie im November 2001 zufolge hat in Mexiko eine Einkreuzung von Fremd-DNA aus transgenen Maissorten in lokalen mexikanischen Sorten stattgefunden. Nun haben Untersuchungen, die am Internationalen Forschungszentrum für Mais- und Weizenzüchtung (CIMMYT) in Mexiko durchgeführt wurden, Zweifel am Ergebnis aufkommen lassen. Das CIMMYT konnte im Rahmen einer vom Zentrum durchgeführten Untersuchung weder in älteren Samenbankproben noch in aktuell gesammelten mexikanischen Proben Spuren einer transgenen Verunreinigung finden.

Die Untersuchungen des CIMMYT wurden zum Teil auch deshalb durchgeführt, um zu beweisen, dass seine Samenbank nicht mit Transgenen verunreinigt ist. Das Forschungszentrum besitzt nämlich eine enorme Sammlung von Saatgutproben verschiedener Maisvarianten, die weltweit zu Forschungszwecken verwendet werden. Der Nachweis, dass die Samenbank frei von transgenen Verunreinigungen ist, ist extrem wichtig für ihre weitere Verwendung.

Quelle: Hodgson, J. 2002. Doubts over Mexican corn analysis. Nature Biotechnology 20: 3-4.

Der Fall Mais

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