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18. März 2002, 16h 45
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Japanische Wissenschafter gaben Ende Jänner 2002 bekannt, dass es ihnen gelungen sei, Spinat-Gene in das Erbgut von Schweinen einzupflanzen und zur richtigen Funktion zu bringen.
Die Gruppe um Akira Iritani, Professor an der Kinki – Universität in Osaka, hatte ein Spinat-Gen namens FAD2 in bereits befruchtete Eizellen von Schweinen eingebracht und diese in die Gebärmutter von Leihmüttern implantiert. Ziel der gentechnischen Veränderung war, dass die Schweine Linolsäure produzieren, eine in Pflanzen vorkommende, essentielle ungesättigte Fettsäure. Ungesättigte Fettsäuren sind gesünder als die im normalen Schweinefleisch vorkommenden gesättigten Fettsäuren.
Die genveränderten Schweine wiesen nach Angaben der Forscher die erwünschten Eigenschaften auf: sie enthielten einen um 20% höheren Anteil an Linolsäure als normale Schweine.
Quelle: AGNET, 24.01.2002
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