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Zur Geschichte der Gentechnik

10. März 2002, 18h 26

Erste Gesetzmäßigkeiten in der Erbfolge von Eigenschaften zeigte Gregor Mendel (1822-1884) 1865 auf. Seine Kreuzungsversuche an Erbsen ermöglichten es ihm, die Vererbung von Merkmalen mit Hilfe mathematischer Regeln zu beschreiben. Diese Mendel´schen Erbgesetze sind bis heute gültig. Sie sind als Basis der Genetik (Vererbungslehre) in die Geschichte eingegangen.

Aber erst Mitte des 20. Jahrhunderts (1944) wurde die Desoxyribonukleinsäure (DNS) als Trägersubstanz der Erbinformationen entdeckt.

Einzelne Abschnitte der DNS, die die Information für die Ausprägung bestimmter Merkmale tragen, werden als Gene bezeichnet.

Seit 1972 gelingt es, fremde Gene erfolgreich in einen lebenden Organismus zu übertragen. Dies markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Genetik: jetzt kann die Erbsubstanz von Menschenhand erfolgreich verändert werden. Mit Hilfe der Gentechnik soll nun die in der DNS gespeicherte Information aufgeschlüsselt, das Erbmaterial gezielt verändert, sowie diese neue Information in einen so genannten Zielorganismus eingeschleust werden.


Originalliteratur
Gregor Mendel, Versuche über Pflanzen-Hybriden, Verhandlungen des naturforschenden Vereines in Brünn, Bd. IV für das Jahr 1865, Abhandlungen, 3-47, PDF (2MB), HTML

James Watson and Francis Crick, Molecular Structure of Nucleic Acids, Nature 171, 737-738 (1953), PDF, HTML

Web Resourcen
MendelWeb

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